Rund 10 000 Puten wegen Geflügelpest getötet

In einem Geflügelbetrieb in Niedersachsen sind infolge eines Geflügelpest-Ausbruchs rund 10 000 Puten gekeult worden. Das Influenzavirus wurde zunächst vom betroffenen Betrieb im Landkreis Aurich bei Eigenkontrollen festgestellt und später vom Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit bestätigt, wie der Landkreis mitteilte. Es handele sich um die hochansteckende Form H5N8.


Das Veterinäramt des Landkreises hat den Angaben nach einen Sperrbezirk im Radius von drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet im Radius von zehn Kilometern um den Betrieb eingerichtet. In zwei weiteren Betrieben in dem Bezirk wurden die Geflügelbestände negativ getestet.


Für Menschen geht vom Virustyp H5N8 keine Gefahr aus, betonte eine Ministeriumssprecherin in Hannover. Eine letzte Geflügelpest-Epidemie hatte im November 2016 begonnen und war im Frühjahr 2017 abgeklungen. Sie war die schlimmste Tierseuchenwelle dieser Art in Deutschland seit Jahrzehnten. Über 900 000 Tiere mussten bundesweit gekeult werden, davon 800 000 in Niedersachsen.

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